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von MyFerryLink am 29/01/2014 - veröffentlicht in Information

 

Mit der „Deck-Crew“ an Bord der Rodin-Fähre
 
Ich bin mit meiner Kollegin Julie an Bord der Rodin-Fähre gegangen, um Ihnen MyFerryLink „hinter den Kulissen“ zu zeigen. Wir haben die Ladungsoffiziere der Rodin getroffen und sie haben uns gezeigt, was sie genau machen und wie sie arbeiten.
 
Es war relativ kalt und windig am Dienstag Morgen, als die Rodin am Hafen von Dover anlegt hat. Die Ladungsoffiziere haben die Fähre festgemacht und die Auffahrrampe der Ladeplätze abgesenkt.
 
 
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Danach haben die Offiziere begonnen, die Fähre in folgender Reihenfolge auszuladen: zuerst die LKWs auf dem Außendeck, dann die „FIFO“-Fahrzeuge (Rapide Service/ first-in, first-out) und gleichzeitig die anderen LKWs und PKWs der oberen Decks, die Motorräder, die Vans und die Wohnmobile. Die LKWs auf dem Unterdeck sind auch gleichzeitig ausgeladen worden.
 

 

Anschließend wurde die Fähre wieder beladen. Die Offiziere auf der Fähre und am Hafen benutzen ihren Bordfunk, um zu kommunizieren! Die beiden „Superfähren“ Rodin und Berlioz können theoretisch bis zu 700 PKWs oder 120 LKWs tragen, aber die gewöhnliche Beladung ist normalerweise niedriger, zum Beispiel 45 LKWs und 300 PKWs. Während unseres Besuchs wurden die meisten LKWs auf das Unterdeck geladen und die PKWs auf das Oberendeck, zusammen mit einigen LKWs, Vans und Wohnmobilen.

 

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Reisende mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität parken ihre Fahrzeuge so, dass sie die Fahrstühle einfach erreichen können, um an die Oberdecks zu gelangen.
 
 
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Die zwei „Superfähren“ bieten auch separate Motorradplätze: 14 Plätze auf dem Oberdeck, 20 Plätze auf dem Unterdeck. Die Motorräder sind mit besonderen Bändern befestigt, was Probleme während der Überfahrt vermeidet. Wenn es mehr Motorräder gibt, kann die Crew diese mit Bändern an den Seiten der Fähre befestigen.
 
Das Außendeck bietet Platz für bis zu 4 LKWs mit chemischen Produkten oder Kühl-LKWs. Diese LKWs müssen aufgrund der Art ihrer Fracht draußen bleiben und sind mit schweren Sperrketten befestigt. Außerdem müssen die LKW-Fahrer die Bremsen ihrer Anhänger einrasten, um eine gute Stabilität zu garantieren, besonders wenn die See unruhig ist.
 
 
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Die zwei „Superfähren“ sind für den Brandfall mit Sprinkleranlagen ausgestattet. Auch sind die Fähren mit wasserdichten und feuerfesten Türen ausgerüstet und diese müssen während der Überfahrt geschlossen bleiben.
 
 
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Die Rodin und Berlioz verfügen zudem über ein Fahrdeck. Dieses erlaubt der Fähre mehr PKWs beladen zu können.
 
 
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Wenn dieses Fahrdeck nicht genutzt wird, müssen die Mitarbeiter beim Einladen der LKWs besonders vorsichtig sein: die Höhe auf der Seite des Fahrdecks ist niedriger, als auf der andere Seite. Deshalb muss hier immer die Höhe der LKWs kontrolliert werden.
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Die Crew arbeitet für 7 Tage auf See und hat dann 7 Ruhetage und so weiter.
 
Wir möchten dem Schiffskapitän der Rodin, Herrn Thibaut Blanquart, für seine Erlaubnis dieses Interview zu führen, danken. Wir danken auch allen Crewmitgliedern, die wir an Bord getroffen haben und die uns mit Leidenschaft ihre Arbeit erläutert haben: Hervé, Loic, Julien, Benjamin, Daniel und all diejenigen, die wir auch noch getroffen haben.